Hohe Kerosinkosten
United entlässt Piloten

Die zweitgrößte Airline der Welt United will mit Stellenabbau und Preiszuschlag fürs Gepäck steigende Kerosinkosten bekämpfen. Schon im Sommer sollen erste Piloten das Unternehmen verlassen, insgesamt sind bis zu 950 Stellenstreichungen geplant.

HB CHICAGO. Wegen der Ölpreisexplosion entlässt die Fluggesellschaft United Airlines 950 Piloten. Mit den Stellenstreichungen werde noch im Sommer begonnen, teilte die nach Passagierkilometern zweitgrößte Fluggesellschaft der Welt in der Nacht mit.

Das Unternehmen will sein Angebot im Herbst und Winter verkleinern und hat bereits vor einer Woche angekündigt, bis zu 1 600 Stellen abbauen und 100 Flugzeuge stilllegen zu wollen. Insgesamt sollen die Kosten im laufenden Jahr um 400 Mill. Dollar sinken. Außerdem verlangt United ebenso wie zwei Konkurrenten inzwischen einen Zuschlag von 15 Dollar für das erste Gepäckstück. Bei der Fluggesellschaft sind nach Angaben einer Sprecherin derzeit etwa 6600 Piloten angestellt.

Erst letzte Woche gab United bekannt, mit Wettbewerber Continental eine enge Kooperation schliessen zu wollen. Die Nummer vier soll dann genauso wie United Mitglied des Luftfahrtbündnisses Star Alliance mit der Deutschen Lufthansa werden. Die beiden Fluggesellschaften wollen ihre Streckennetze in den USA und weltweit miteinander verknüpfen.

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