Hohe Kosten
H&M verzeichnet Gewinnrückgang

Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz (H&M) leidet unter hohen Baumwollkosten und einer starken schwedischen Krone.
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Im dritten Quartal dieses Jahres sank der Umsatz in Kronen gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 26,9 Milliarden Kronen (2,9 Milliarden Euro). In lokalen Währungen gerechnet stieg er um fünf Prozent. Der Vorsteuergewinn ging auf 4,8 (5,7) Milliarden Kronen zurück.

H&M-Chef Karl-Johan Persson erklärte, dass sein Unternehmen im dritten Quartal auch unter dem ungewöhnlich milden Wetter gelitten habe. Allerdings will er den Expansionskurs fortsetzen und im Geschäftsjahr 2010/2011 insgesamt 265 neue Geschäfte eröffnen. Ursprünglich waren nur 250 Neueröffnungen geplant.

Die derzeitigen konjunkturellen Turbulenzen bezeichnete er als eine Herausforderung und unterstrich, dass sein Unternehmen langfristig plane. Im kommenden Jahr will H&M erstmals Geschäfte in Indonesien und Thailand eröffnen.

Helmut Steuer berichtet für das Handelsblatt aus Skandinavien. Regelmäßig ist er auch in der Ukraine unterwegs.
Helmut Steuer
Handelsblatt / Korrespondent

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