HSH Nordbank erhält den Zuschlag
WCM-Tochter trennt sich von Anteil an Wohnungsbaugesellschaft

Die RSE Grundbesitz und Beteiligungs-AG, eine Tochter der Beteiligungsgesellschaft WCM, hat ihren 15-prozentigen Anteil an der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gehag verkauft.

HB FRANKFURT. Das Paket sei an Unternehmen der HSH Nordbank veräußert worden, teilten WCM und RSE am Mittwoch mit. Der Verkauf sei mit einem Buchgewinn erfolgt, weswegen es keine Auswirkungen auf die Ergebnisprognose des im Nebenwerte-Index MDax gelisteten WCM-Konzerns gebe.

Früheren HSH-Angaben zufolge hielt die Landesbank aus Hamburg und Kiel zuletzt 85 % an der Gehag. Die Gehag passe gut ins Portfolio der Landesbank, hatte ein Sprecher zuletzt gesagt. Mit 100 % der Anteile sei das Unternehmen in einigen Jahren leichter wieder zu veräußern.

Mit der Transaktion ist auch eine Verkaufs-Option der HSH Nordbank entfallen. Damit verzichtet die Bank darauf, dass WCM ab 2005 die HSH-Beteiligung an der Gehag für 262 Mill. € wieder übernehmen muss. Die Gehag ist eine der größten Immobiliengesellschaften in Berlin und besitzt mehr als 21 000 Wohnungen.

Die WCM hatte zuletzt ihre bisherige Strategie aufgegeben, ihre restlichen 31 000 Wohnimmobilien verkauft und will in Kürze mit der Tochter Klöckner-Werke verschmelzen. WCM rechnet für 2004 mit einem Verlust der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in mittlerer zweistelliger Millionen-Höhe.

WCM-Aktien verloren am Mittwoch knapp ein Prozent und schlossen bei 1,11 €.

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