Hugo Boss enttäuscht Analysten
Schwächere Geschäfte in China und USA

Hugo Boss kippt seine Jahresziele. In China und den USA hat der Modekonzern mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Der Gewinn schrumpfte im letzten Quartal um acht Prozent. Endgültige Ergebnisse gibt es aber erst im November.

FrankfurtDer Modekonzern Hugo Boss hat nach einem enttäuschenden dritten Quartal seine Ziele für das Gesamtjahr gekippt. Wegen Umsatzrückgängen in China und einer negativen Entwicklung des Geschäfts in den USA erwarte das Unternehmen im laufenden Jahr nur noch einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von drei bis fünf Prozent, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Der Betriebsgewinn (Ebitda vor Sondereffekten) soll ebenfalls zwischen drei bis fünf Prozent zulegen. Bislang hatte der Konzern währungsbereinigt ein Umsatzplus im mittleren einstelligen Bereich und einen Anstieg des Ebitda um fünf bis sieben Prozent vorhergesagt.

Im dritten Quartal schrumpfte der Betriebsgewinn um acht Prozent auf 168 Millionen Euro. Der um Währungseffekte bereinigte Umsatz sank um ein Prozent. In Euro stiegen die Erlöse um vier Prozent auf 744 Millionen Euro. Die endgültigen Ergebnisse des dritten Quartals will Hugo Boss am 3. November bekannt geben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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