Hunderte Stellen betroffen
Personalabbau bei der Metro

Der Handelsriese Metro will in seinem Großhandelsgeschäft (Cash & Carry) hunderte Stellen abbauen. In einem Brief an die 17 000 Mitarbeiter der Sparte in Deutschland kündigte der Konzern "noch härtere Einschnitte" an.

HB KÖLN. Dies bestätigte ein Sprecher am Samstag in einen Vorabbericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen.

Der Personalabbau beginne im November und betreffe die Verwaltung und die Märkte, ergänzte der Sprecher. Er solle über die natürliche Fluktuation erfolgen. Frei werdende Stellen würden nicht neu besetzt. Über die genaue Höhe könne noch nichts gesagt werden. Derzeit liefen Gespräche mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaften.

Die Einsparungen beim Personal sind Teil einer umfassenden Strategie, mit der die Metro-Großmärkte in Deutschland ihr Ergebnis steigern sollen. Dazu holte sich Konzernchef Eckhard Cordes im Frühjahr Berater von McKinsey ins Haus. Künftig sollten sich die Cash&Carry-Märkte wieder auf die Kerngruppen - Hotels, Gastronomie und Catering - konzentrieren, erläuterte der Sprecher. Der Testbetrieb für einen Lieferservice laufe gerade. "Wir denken auch darüber nach, Kioskbetreiber stärker zu beraten", ergänzte der Sprecher. Zudem werde das Sortiment überprüft. Möglicherweise werde es an einigen Stellen, wie dem Frischebereich oder dem Weinhandel, ausgedehnt, in anderen Bereichen wie dem Textilgeschäft, jedoch gestrafft. Entscheidungen gebe es aber noch nicht.

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