Hunold dementiert Gerüchte
Air-Berlin-Chef glaubt nicht an drohende Übernahme

Air-Berlin-Vorstandschef Joachim Hunold hat zurzeit keine Anhaltspunkte dafür, dass ein Mitbewerber die Luftfahrtgesellschaft kaufen will. Die Gerüchte waren Anfang der Woche aufgekommen, weil die Deutsche Bank ihr Air-Berlin-Aktienpaket auf über 16 Prozent erhöht hatte.

HB BERLIN. Hunold sagte in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, zwar sei heute jedes börsennotierte Unternehmen immer auch ein potenzieller Übernahmekandidat. Und sein Unternehmen sei mit einer Börsenkapitalisierung von aktuell weniger als einer Milliarde Euro „völlig unterbewertet“. Aber er sehe keinen Grund, an der Aussage der Deutschen Bank zu zweifeln, dass es sich bei den Käufen um normale Handelspositionen handelt. „Offensichtlich hoffen die Fondsgesellschaften der Bank auf Kurssteigerungen“, meinte er.

Zugleich trat Hunold Spekulationen entgegen, er könnte die Airline bald verlassen. „Ich habe noch nicht vor aufzuhören.“ Schließlich sei Air Berlin seine zweite Familie. Der Spaß werde aber weniger, sagte er. Selbstkritisch räumte er ein, dass es in der ersten Phase an der Börse Kommunikationsfehler gegeben habe. „Wir mussten uns an das neue Umfeld erst gewöhnen."

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%