Hurrikan „Sandy“
Wall Street wird zum Sperrgebiet

„Sandy“ wirbelt in New York auch die Geschäftswelt durcheinander. Flüge fallen aus, Firmen verschieben Quartalszahlen, die Börse schließt den Handelssaal. Das Finanzviertel liegt in der Evakuierungszone.
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New YorkMichael Bloomberg ließ keinen Zweifel. „Das ist ein ernstzunehmender und gefährlicher Sturm“, sagte der New Yorker Bürgermeister am Sonntag (Ortszeit). Im Angesicht des herannahenden Hurrikans „Sandy“ machte Bloomberg die U-Bahnen dicht und ordnete die Evakuierung von Teilen der Millionenmetropole an.

Das betrifft tief gelegene Gebiete am Stadtrand – und das Finanzviertel an der Südspitze Manhattans: Die Wall Street liegt mitten im Räumungsgebiet. Behörden rechnen damit, dass dort das vom Sturm aufgepeitschte Wasser über die Ufer treten könnte.

Wenn „Sandy“ voraussichtlich in der Nacht auf Dienstag deutscher Zeit New York erreicht, wird der Hurrikan auch die Geschäftswelt durcheinanderwirbeln. So soll nicht nur der Handelssaal der wichtigsten Börse New York Stock Exchange (NYSE) geschlossen bleiben, auch der elektronische Handel wird ausgesetzt, teilte die NYSE mit, nachdem sie zunächst nur den Parkett-Handel schließen wollte. Beim Hurrikan „Gloria“ im Jahr 1986 lief der Handel an der NYSE zumindest noch elektronisch.

Die Federal Reserve Bank will sich nach eigenen Angaben am frühen Montagmorgen bei Händlern über deren Notfallpläne erkundigen und sich der Lage anpassen. Auf jeden Fall verschoben würden aber geplante Veröffentlichungen wie der wöchentliche Bericht über ausgewählte Zinssätze.

Auch die Banken reagierten: Citigroup, Goldman Sachs und JP Morgan Case etwa setzten Notfallpläne in Kraft, die sicherstellen sollen, dass die Geschäfte weiterlaufen, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Mitarbeiter sollen demnach von Hotels oder zu Hause aus arbeiten, zudem sollen andere Standorte – bei Goldman die Niederlassung in London – vorübergehend den Betrieb übernehmen.

Der Sitz der Investmentbank liegt nahe des World Trade Centers nicht weit vom Ufer des Hudson River entfernt – mitten in der Evakuierungszone. Goldman-Angestellte wie auch Mitarbeiter der Citi, deren Handelsraum ebenfalls in Lower Manhattan liegt, haben keinen Zutritt. Der Betrieb soll aber weitergehen: „Wir erwarten, dass die Finanzmärkte arbeiten und das Unternehmen offen für Geschäfte sein wird“, schrieb Goldman-Verwaltungschef Jeffrey Schroeder laut Bloomberg an die Mitarbeiter.

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  • Ich war schon immer der Meinung, dass das Handelsblatt, statt am Rhein, an die Spree gehört. Der preußische Humor würde der Redaktion sicher zugutekommen :-)
    Nichtsdestotrotz ist es heute, mit Sandy und geschlossenem Nasdaq, stinklangweilig.



  • Schon in der Karibik hat sich Sandy als weit weniger desaströs herausgestellt als vorhergesagt. In den USA soll Sandy mit gerade mal noch 120Kmh Windgeschwindigkeit ankommen und absolut tödlichen 2(Zwei!) Meter hohen Monsterkillerwellen. Jeder Surfer lacht sich tot!

    Bei zwei Meter hohen Wellen fängt der Spaß erst an.

    Wegen dieses absolut apokalyptischen Szenarios werden nun in New York alle öffentlichen Verkehrsmittel eingestellt, eine Ausgangssperre verhängt, ein Flugverbot erteilt mit tausenden gestrichenen Flügen, die UNO geräumt, die Börse geschlossen und im Süden Manhattans fast 400.000 Einwohner zwangsevakuiert.

    Da kommen da einige Fragen auf:

    - Was sollen diese drakonischen Maßnahmen, die verhältnismäßig lange bevor der Sturm überhaupt das Land getroffen hat, eingeleitet wurden?

    - Wieso wird in den Nachrichtensendungen peinlich vermieden, den südlichsten Teil Manhattans, der zwangsevakuiert wird, bei seinem üblichen Namen zu nennen, nämlich “Financial District“?

    - Liegt nicht im Financial District die FED mit den (angeblich) größten Goldvorräten der Welt im Keller?

    - Könnte nicht in einem menschenleeren Manhattan das gelingen, was ansonsten unmöglich wäre: Der unbemerkte Abtransport von tausenden Tonnen Gold mittels hunderter LKW?

    - Könnten in dem ganzen Trubel nicht diverse Leute verhaftet werden, ohne großes Aufsehen zu erregen und ohne daß diese wegen des Flugverbotes noch fliehen können?

    - Könnte die Gelegenheit nicht genutzt werden, um größere Manipulationen oder Veränderungen im Finanzsystem zu vollziehen (im positiven wie auch negativen Sinne?)

    - Könnte die Gelegenheit nicht genutzt werden, um unbemerkt zahlreiche Büros und Wohnungen zu durchsuchen?

    - Ist es reiner Zufall, daß gerade für die nächste Zeit die Milizen in den USA Aktionen angekündigt haben?

    - Ist es auch reiner Zufall, das schon einen Tag bevor der Sturm überhaupt das Festland erreicht, über 60.000 Nationalgardisten in Alarmzustand versetzt wurden.

  • Glaube nicht, daß die USA beginnen umzudenken, und auch mal nach nachhaltiges Wirtschaften und Umweltschutz denken! Da müssen jeden Monat 2 Sandys über die Metropolen fegen, um die Amerikaner zum Umdenken zu bewegen, aber anstatt den Fahler bei sich selbst zu sehen, da geht dieses Volk dann lieber beten!

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