Hurrikans belasten Gewinn
Wal Mart spürt „Katrina“ und „Rita“

Der Gewinn des weltgrößten Einzelhändlers wird durch „Katrina“ und „Rita“ belastet. Der Gewinn von Wal-Mart Stores dürfte wegen der Hurrikans um einen Cent je Aktie sinken.

HB BENTONVILLE. Trotzdem geht Wal-Mart für das dritte Geschäftsquartal weiterhin von einer Gewinnspanne von 55 bis 59 Cent je Aktie aus, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ausgehend aus der Zahl von rund 4,2 Mrd. Aktien würden die Einbußen durch „Katrina“ und „Rita“ auf etwa 42 Mill. Dollar hinauslaufen. Wal- Mart selbst nannte keinen absoluten Betrag.

Wal-Mart hatte wegen der Wirbelstürme im September zeitweise mehr als 100 Geschäfte geschlossen. Viele Kunden, Mitarbeiter und Gemeinden seien von den Hurrikans schwer betroffen worden, erklärte Finanzchef Tom Schoewe. Wal-Mart habe Bargeld- und Warenspenden gemacht. Das Unternehmen habe aber auch zusätzliche Mitarbeiter-, Logistik- und betriebliche Kosten verbucht.

Wal-Mart aus Bentonville (Bundesstaat Arkansas) hatte den Umsatz in dem am 30. September beendeten Fünfwochen-Abschnitt gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 9,7 % auf 28,2 Mrd. Dollar (23,5 Mrd Euro) erhöht und dabei im Ausland um 12,7 % auf 5,8 Mrd. Dollar zugelegt. Das Unternehmen steigerte den Umsatz auf flächenbereinigter Basis in den USA um 3,8 %. Für Oktober geht Wal-Mart in den USA auf dieser Basis von einem Umsatzanstieg von zwei bis vier Prozent aus.

Der Gesamtumsatz seit Beginn des laufenden Geschäftsjahres am 1. Februar erhöhte sich um 10,1 % auf 200,4 Mrd. Dollar. Dabei legte die Wal-Mart-Auslandssparte um 12,8 % auf 40,3 Mrd. Dollar zu.

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