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Iberia weitet Verluste aus

dpa-afx MADRID. Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat ihren Verlust im ersten Quartal 2005 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ausgeweitet. Der Nettoverlust sei auf 16 Mill. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Madrid mit. Im Vorjahreszeitraum betrug der Verlust 10,1 Mill. Euro, damals hatte Iberia jedoch einen einmaligen Ertrag verbuchen können.

Analysten hatten erwartet, dass Iberia im abgelaufenen Quartal einen Kapitalertrag in Höhe von 62 Mill. Euro aus dem Verkauf der Tochter Savia an der Reisebuchungsfirma Amadeus verbuchen würde.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingkosten (Ebitdar - earnings before investment, taxes, depreciation, amortisations and rentals) kletterte von Januar bis März auf 169,52 (Vorjahr: 116,65) Mill. Euro. Der Umsatz stieg von 1,128 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,184 Mrd. Euro. Damit übertraf das Unternehmen sowohl die Ebitdar- als auch die Umsatz-Prognosen der Branchenexperten. Diese waren von einem Ebitdar zwischen 108 und 110 Mill. Euro und von einem Umsatz zwischen 1,125 und 1,140 Mrd. Euro ausgegangen.

Im April sei die Auslastung bei Passagieren auf 73,4 (Vorjahr: 75,4) Prozent gesunken, teilte Iberia weiter mit. Die Fluggesellschaft führte dies auf "Kalendereffekte" zurück. Das Osterfest habe in diesem Jahr bereits im März gelegen. Im März war deshalb die Auslastung bei Passagieren auf einen Rekord von 78,5 Prozent nach 74,6 Prozent im Vorjahreszeitraum geklettert. Die Passagierzahl wuchs im April dennoch um 4,1 Prozent auf 2,32 (Vorjahr: 2,23) Millionen.

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