ILA als Impulsgeber: Luftfahrtindustrie spingt 2005 wieder an

ILA als Impulsgeber
Luftfahrtindustrie spingt 2005 wieder an

Die deutsche Luftfahrtindustrie rechnet angesichts der andauernden Krise der internationalen Fluggesellschaften erst 2005 wieder mit steigenden Umsätzen. Bei Zivilmaschinen zeichnet sich aber schon für dieses Jahr ein Ende der Talfahrt und eine stabile Umsatzentwicklung ab.

HB BERLIN. So äußerte sich der Präsidialgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) Hans-Joachim Gante am Donnerstag. Von der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) vom 10. bis 16. Mai in Berlin würden positive Signale erwartet.

Der Weltraumindustrie mache wegen sinkender Aufträge für Satelliten weiter die Schwäche des Telekommunikationsmarktes zu schaffen, sagte Gante. Der militärische Sektor spüre dagegen unter anderem dank laufender Hubschrauberprojekte sowie des Eurofighter- Programms bereits eine Belebung. Grundsätzlich sei auch damit zu rechnen, dass die europäische Branche von einer Ausweitung des US- Raumfahrtprogramms profitieren könne. Der Umsatz der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie war im Jahr 2002 auf 15,3 Milliarden Euro zurückgegangen. Zahlen für 2003 sollen im März vorgelegt werden.

An der größten deutschen Luftfahrtschau beteiligen sich rund 1 000 Ausstellern aus 40 Ländern. Damit ist die Messe trotz der schwierigen Lage genauso stark gebucht wie die vorherige Auflage in 2002. „In schlechten Zeiten werden die Geschäfte für den Aufschwung vorbereitet“, sagte Gante. Die Messe, zu der rund 200 000 Besucher erwartet werden, stehe besonders im Zeichen der EU-Osterweiterung.

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