ILM in Offenbach
Lederwaren-Branche bei Messestart optimistisch

Die Internationale Ledewarenmesse (ILM) in Offenbach hat am Samstag begonnen. 215 Aussteller aus 13 Ländern zeigen bis zum 27. März ihre Taschenkollektionen für die Herbst-/Winter-Saison 2006/2007.

HB OFFENBACH. Außerdem werden Lederwaren für Sport, Reise und Schule präsentiert. Wie im Vorjahr erwarten die Veranstalter gut 4000 Fachbesucher. Insgesamt zeigt sich die deutsche Lederwarenbranche optimistisch. Die Verbraucher seien wieder bereit, für gute Ware einen angemessenen Preis zu zahlen und nicht das Billigste zu nehmen, hieß es beim Bundesverband des Deutschen Lederwareneinzelhandels (BLE). Der Verband erwartet in diesem Jahr ein einstelliges Umsatzplus nach fünf Prozent Zuwachs 2005.

Die Industrie setzt vor allem auf den Export, muss gleichzeitig aber wachsende Importe vor allem aus China hinnehmen. Die Ausfuhren seien im vergangenen Jahr um 14,3 Prozent auf 655 Millionen Euro gestiegen, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Lederwaren, Philipp Urban. Die meisten Produkte (78 Prozent) seien nach Europa geliefert worden. Danach folgten die USA und Asien.

Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben von Urban noch 77 Unternehmen mit mehr als 19 Mitarbeitern - das entsprach einem Rückgang um mehr als neun Prozent. Die Betriebe beschäftigten 3738 Mitarbeiter und damit gut drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

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