Im Vorweihnachtsgeschäft startet der Kaffeeröster mit Verkauf von Mobiltelefonen
Tchibo testet seine erste Filialen in den Niederlanden

Der Hamburger Kaffee- und Gebrauchsartikelhändler Tchibo expandiert in die Niederlande. In Eindhoven wird Tchibo an diesem Donnerstag die erste Testfiliale in der Rechte Straat 30 eröffnen, bestätigt Tchibo-Sprecher Joachim Klähn auf Anfrage.

HAMBURG. Am 30. September und am 7. Oktober folgen zwei weitere Testfilialen in Apeldoorn und Ede. Vorhergegangen sind seit letztem Jahr erfolgreiche Testverkäufe über Internet und Versandhandel in Holland. Damit baut Tchibo auch im Ausland sein Filialnetz weiter aus. Die Filialen verkaufen neben Kaffee ein wöchentlich wechselndes Sortiment an Gebrauchsartikeln und schenken Kaffee aus. Das Tchibo Netz umfasst gut 1  000 Filialen. Außer in Deutschland ist Tchibo mit 160 Filialen in Österreich, mit 34 Stationen in England und 35 Filialen in der Schweiz aktiv. Der Umsatz des Konzerns liegt bei 3,3 Mrd. Euro.

Zugleich bereitet der Hamburger Konzern den erneuten Einstieg in den Handymarkt vor. „Zeitnah“ zum Vorweihnachtsgeschäft, so Klähn, will Tchibo in seinen über 900 Filialen in Deutschland mit dem Verkauf von Mobiltelefonen zu günstigen und übersichtlichen Tarifen beginnen.

Dabei ist neben Handys mit Kameras für jüngere Kunden auch an eine „abgespeckte“ Version mit einfacher Bedienung gedacht, das nur zum Telefonieren und zum Verschicken von SMS-Nachrichten taugt. Nicht festlegen lassen wollte sich Klähn darauf, ob diese Geräte bereits in der ersten Oktoberwoche in den Filialen zur Verfügung stehen.

Tchibo arbeitet mit dem Münchener Mobilfunkbetreiber O2 zusammen und hat für dieses Geschäft Mitte Juli zusammen mit dem britischen Mutterkonzern MMO2 das Gemeinschaftsunternehmen Tchibo Mobilfunk gegründet. Tchibo wird alle Mobilfunkdienste und die technische Abwicklung bei O2 einkaufen.

Noch keine Aussage wollte Klähn über den Lieferanten der Handys machen. Die Verhandlungen, auch mit Nokia, liefen noch. Klar ist aber, dass die Geräte unter der Tchibo-Marke TCM und nicht unter dem Markennamen des Herstellers verkauft werden.

Erfahrung mit dem Verkauf von Mobiltelefonen hat Tchibo bereits zuvor gesammelt. Vor vier Jahren verkaufte das Unternehmen in seinen Filialen Handys des Herstellers Sagem mit einer vorausbezahlten, so genannten Prepaid-Karte von D 2 (jetzt Vodafone) für 39,95 DM. Darin enthalten waren damals 25 DM Startguthaben.

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