Immobilien
Hohe Steuerlast drückt AIG-Ertrag

Der Frankfurter Immobilienkonzern AIG hat in den ersten neun Monaten 2005 wegen eines deutlichen höheren Steueraufwands einen Gewinnrückgang um rund 30 Prozent verbucht.

HB FRANKFURT. Von Januar bis September habe sich der Überschuss trotz einer Steigerung im dritten Quartal auf 4,18 Millionen Euro nach 5,92 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum verringert, teilte die im Kleinwerteindex SDax gelistete Gesellschaft am Montag in ihrem Quartalsbericht mit. Ausschlaggebend hierfür sei eine Steuerbelastung in Höhe von 2,56 Millionen Euro gewesen. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft, die weltweit in Immobilien investiert, noch eine Steuergutschrift von 1,55 Millionen Euro erhalten. Vor Steuern steigerte die AIG International Real Estate den Gewinn per 30. September auf 6,74 (Vorjahr 4,38) Millionen Euro.

AIG investiert sowohl in Europa, Asien als auch Nordamerika und hält die Immobilien in der Regel drei bis sieben Jahre. Im dritten Quartal stieg der Überschuss auf 2,20 (1,48) Millionen Euro.

Den Wert ihres Immobilienvermögens (Net-Asset-Value) konnte AIG zum Quartalsende - je Aktie gerechnet - auf 32,66 Euro erhöhen. Dies entspreche einem Anstieg von zehn Prozent binnen der ersten neun Monate 2005, hieß es. Die Anteilsscheine der Gesellschaft notierten im frühen Handel bei nur schwachem Handel mit 32 Euro auf dem Schlusskurs vom Freitag und liegen damit nach wie vor unter dem Nettovermögenswert je Aktie.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%