Immobilien
Patrizia im Zwischentief

Die Immobiliengesellschaft Patrizia hat im zweiten Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht als vor Jahresfrist. Allerdings übertraf das Unternehmen damit die weitaus pessimistischeren Erwartungen der Analysten deutlich - und im zweiten Halbjahr sollen die Gewinne sprudeln.

HB AUGSBURG. Der Überschuss im Zeitraum April bis Juni sei auf 7,1 Millionen Euro nach knapp zwölf Millionen im Vorjahr gefallen, teilte das Augsburger Unternehmen am Donnerstag mit. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten aber mit einem noch wesentlich schlechteren Ergebnis gerechnet und im Schnitt einen Nettogewinn von 2,6 Millionen Euro prognostiziert. Im Vorjahr hatte Patrizia im zweiten Quartal einen Blockverkauf von 1 000 Wohnungen über die Bühne gebracht, der diesmal erst zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr erwartet wird.

Die an der Börse im Nebenwerte-Index MDax gelistete Firma hat sich auf ein furioses zweites Halbjahr eingestellt. Die Prognose eines Nettogewinns von rund 45 Millionen Euro im Gesamtjahr wurde bekräftigt, obwohl es bis Ende Juni erst rund zehn Millionen waren. 2008 soll der Überschuss dann auf 65 Millionen Euro zulegen.

Im zweiten Quartal kaufte Patrizia 767 Wohnungen, während es im Vorjahr erst 398 waren. Privatisiert wurden nur 93 Objekte, weswegen der Quartalsumsatz auch um zwei Drittel auf 35 Millionen Euro einbrach. Im Vorjahr hatten die Augsburger noch knapp 1500 Wohnungen verkauft. Im Bestand befinden sich derzeit 12 500 Wohn- und Gewerbeeinheiten, die Hälfte davon in München, einer der besten Lagen in Deutschland. Patrizia will dieses Jahr insgesamt rund 2400 Wohnungen abstoßen und 3000 bis 4000 neu erwerben.

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