Immobilienhändler
Patrizia wartet auf Geschäftsbelebung

Der Immobilienhändler Patrizier fuhr von April bis Juni 2011 einen Nettoverlust von 2 Millionen Euro ein - trotzdem hofft der Vorstand darauf, in diesem Jahr noch ordentlich Gewinn zu machen.
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MünchenDer Immobilienhändler Patrizia ist nach einem schwachen zweiten Quartal auf bessere Ergebnisse zum Jahresende angewiesen, um seine Ziele noch zu erreichen. Von April bis Juni 2011 fiel ein Nettoverlust von 2 Millionen Euro an, der Umsatz brach auf 56 Millionen ein, wie der Augsburger Konzern mitteilte.

Der Vorstand bekräftigte dennoch die Prognose, im Gesamtjahr auf einen um Sondereffekte bereinigten Vorsteuergewinn von 16 bis 17 Millionen Euro kommen zu wollen. Im ersten Halbjahr standen hier erst 1,1 Millionen Euro zu Buche.

Seine Zuversicht zieht der langjährige Firmenchef Wolfgang Egger aus dem für gewöhnlich besseren zweiten Halbjahr. Das Geschäft werde deutlich anziehen und insbesondere bei Blockverkäufen an Profi-Investoren eine Belebung bringen. „Eine weitere Verbesserung der Vertriebszahlen zeichnet sich in der Wohnungsprivatisierung bereits ab; hier lagen die Beurkundungen im Mai und Juni weit über dem Durchschnitt.“

Solche Verkäufe an Mieter oder private Kapitalanleger summierten sich im zweiten Quartal auf 161 Einheiten, nach 132 im ersten Quartal. Das allein reichte aber nicht, um das Quartalsergebnis zu retten. Denn hinzu kam eine Belastung aus Derivaten, mit denen sich das Unternehmen auf Jahre niedrige Zinsen sichert, von 1,4 (Vorjahr: minus 3,4) Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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