Immobilienkonzern
Patrizia Immobilien rettet sich in schwarze Zahlen

Wegen höherer Finanzierungskosten und ausgebliebener Blockverkäufe hat sich der Immobilienkonzern Patrizia im zweiten Quartal nur knapp in der Gewinnzone gehalten. Der Überschuss schrumpfte binnen Jahresfrist auf 1,1 von 19,9 Mio. Euro zusammen, wie das Augsburger Unternehmen am Dienstag mitteilte.

HB MÜNCHEN. Vor allem die Belastungen aus Zinsgeschäften von netto 9,5 Mio. Euro hätten das Ergebnis belastet. Mit diesen Geschäften begrenzt die im Kleinwerteindex SDax gelistete Firma unter anderem die Zinslast für ihre Schulden von über einer Mrd. Euro. Im Jahresauftakt-Quartal hatte Patrizia mit 14,9 Mio. Euro rote Zahlen geschrieben.

Der Umsatz ging binnen Jahresfrist um acht Prozent auf 47,5 Mio. Euro zurück, da es im Zeitraum vom April bis Juni keine Verkäufe von ganzen Wohnanlagen an Groß-Investoren gab. Die Zahl einzeln verkaufter Wohnungen kletterte hingegen auf 147 von 103. Für das Gesamtjahr erwartet Patrizia weiterhin ein positives operatives Ergebnis.

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