Import
Die meisten Sonnenbrillen stammen aus China

In der warmen Jahreszeit haben Sonnenbrillen Hochkonjunktur. Doch woher kommen die Accessoires eigentlich? Die Antwort ist wenig verblüffend: China ist der Exportkönig für Sonnenbrillen. Doch es gibt auch Exoten.
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WiesbadenOb UV-Schutz für die Augen oder modisches Accessoire: Fast immer sitzt in Deutschland eine Sonnenbrille aus Fernost auf der Nase. 85,5 Prozent aller Sonnenbrillen, die im Jahr 2012 nach Deutschland importiert wurden, kamen aus China. Das berichtete das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden. 38,5 Millionen Stück hat die Volksrepublik im vergangenen Jahr nach Deutschland geliefert.

Weit abgeschlagen folgt der zweitwichtigste Lieferant Italien. Von dort stammten 2012 weniger als fünf Prozent aller Sonnenbrillen: 2,2 Millionen Stück. Auf Platz drei lag nach Angaben der Statistiker Taiwan, das 1,7 Millionen Sonnenbrillen lieferte und damit einen Marktanteil von 3,8 Prozent hatte. Insgesamt wurden im Jahr 2012 rund 45 Millionen Sonnenbrillen nach Deutschland eingeführt. Die Käufer gaben dafür in Summe 192,1 Millionen Euro aus.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Import: Die meisten Sonnenbrillen stammen aus China"

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  • Nun, Geld kann man bekanntlich sowieso nicht essen & lange vor dem China-Produktionshype dichtete man aufgrund einer Hopi-Weissagung auf Deutsch: Wenn der letzte Baum gefällt...
    Das Problem liegt nicht an China oder dem Import chinesischer Güter, werter Santos, es liegt wohl in der Einstellung des *weißen Mannes* bzw. des Systems, das ihm, seinen Kulturträgern & den von ihm vertretenen kulturellen Werten für bekanntlich über 400 Jahre die absolute Dominanz über den Erdenball eingeräumt hat. Mögen andere Völker & Kulturen weiser sein & ihre Werte in die globalisierte Kultul (kein Schreibfehler) einbringen.

  • Nun, Geld kann man bekanntlich sowieso nicht essen & lange vor dem China-Produktionshype dichtete man aufgrund einer Hopi-Weissagung auf Deutsch: Wenn der letzte Baum gefällt...
    Das Problem liegt nicht an China oder dem Import chinesischer Güter, werter Santos, es liegt wohl in der Einstellung des *weißen Mannes* bzw. des Systems, das ihm, seinen Kulturträgern & den von ihm vertretenen kulturellen Werten für bekanntlich über 400 Jahre die absolute Dominanz über den Erdenball eingeräumt hat. Mögen andere Völker & Kulturen weiser sein & ihre Werte in die globalisierte Kultul (kein Schreibfehler) einbringen.

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