In Absprache mit Eon Deutschland
Sydkraft verschiebt Namenswechsel zu Eon Sverige

Der schwedische Energiekonzern Sydkraft hat seinen für März geplanten Namenswechsel zu „Eon Sverige“ wegen der Sturmschäden auf unbestimmte Zeit verschoben. Drei Wochen nach dem Sturm sind in Schweden zahlreiche Haushalte immer noch ohne Strom.

HB MALMÖ. Als Grund gab Sydkraft-Sprecher Stieg Claesson am Dienstag in Malmö die schweren Schäden am südschwedischen Elektrizitätsnetz nach dem schweren Sturm Anfang Januar an. Neben der Belastung durch die Sturmschäden sei der Aufschub vor allem durch die massive öffentliche Kritik an Sydkraft bedingt.

Der seit 2001 mehrheitlich im Besitz des deutschen Eon-Konzerns befindliche Stromversorger wird von Kunden, aber auch der schwedischen Regierung scharf kritisiert, weil drei Wochen nach dem Sturm immer noch 12 000 Haushalte ohne Elektrizität sind.

„Es ist klar, dass das kein geeigneter Zeitpunkt zur Einführung eines neuen Markennamens ist“, sagte Claesson. Eon hält seit 55 Prozent der Anteile an Sydkraft mit 5 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 24 Mrd Kronen (2,6 Mrd. Euro). Bei der Entscheidung über den Aufschub des Namenswechsels habe Sydkraft-Konzernchef Lars Frithiof „natürlich in Kontakt mit den deutschen Eignern gestanden“, hieß es vom schwedischen Pressesprecher.

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