In Berlin: Messegipfel des Fruchthandels

In Berlin
Messegipfel des Fruchthandels

Wer im internationalen Fruchthandel Rang und Namen hat, trifft sich vom 8. bis 10. Februar 2007 auf der Fruit Logistica in Berlin. Der alljährliche Messegipfel der gesamten Fruchthandelswelt findet seit 1993 zum 15. Mal in Folge mit Rekordbeteiligung und einem zweistelligen Wachstum statt.

ire BERLIN. In diesem Jahr zeigen auf der internationalen Leitmesse für das Früchte- und Gemüsemarketing 1 867 Aussteller (2006: 1 611) aus 74 Ländern (2006: 64) auf einer Fläche von 72 000 Quadratmetern (2006: 60 000 qm) die gesamte Logistikkette aus allen Handelsstufen des grünen Sortiments. Dies entspricht einer Steigerung um jeweils 15 Prozent bei den Ausstellern und den Länderbeteiligungen sowie 20 Prozent bei der Hallenfläche.

Rund 40 000 Top-Entscheider aus mehr als 110 Ländern werden zu diesem Branchenevent erwartet. Mit einem Anteil von 86 Prozent bei den ausländischen Ausstellern ist die Fruit Logistica eine der internationalsten Messe in diesem Jahr in Deutschland.

Partnerland der diesjährigen Fruit Logistica sind die Niederlande. Die starke Fruchthandelsnation wird sich auf der Fruit Logistica 2007 mit allen wichtigen Unternehmen des Landes auf der bislang größten Fläche (5 400 qm) präsentieren. Cees Veerman, niederländischer Minister für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität, spricht auch auf der Eröffnungsfeier der Fruit Logistica 2007 am 7. Februar im ICC.

Nach den aktuellen Zahlen der ZMP (Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft) isst jeder Bundesbürger durchschnittlich 122,5 kg Obst und 85 kg Gemüse im Jahr.

Dabei waren beim Frischobst die Äpfel mit 21,0 Kilogramm pro Haushalt die beliebtesten Früchte, gefolgt von Bananen (16,3 kg), Apfelsinen (9,9 kg), Mandarinen und Clementinen (6,3 kg) sowie Tafeltrauben (4,9 kg). Beim Frischgemüse kauften die Haushalte am meisten Tomaten (10,4 kg) sowie Möhren (7,4 kg), Salatgurken (6,8 kg), Trockenzwiebeln (6,4 kg) und Paprika (4,9 kg). Die rund 2 500 Unternehmen im Fruchthandel erwirtschafteten 2006 in Deutschland nach Schätzungen der ZMP rund 18 Milliarden Euro Umsatz. Nach dem preisbedingten Einbruch 2004 ist der Umsatz damit im zweiten Jahr in Folge gestiegen. Die höheren Erzeugerpreise wurden an den Konsumenten weitergegeben.

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