In Deutschland Boden verloren
Thomas Cook büßt Umsatz ein

Der Reiseveranstalter Thomas Cook hat im Geschäftsjahr 2006/2007 sinkende Umsätze hinnehmen müssen. Trotzdem ist die Cook-Führung mit dem Ergebnis auf dem größten Markt des Unternehmens zufrieden.

HB FRANKFURT. Europas zweitgrößter Reisekonzern Thomas Cook hat in seinem größten Markt Deutschland im Geschäftsjahr 2006/2007 Boden verloren. Der Umsatz sei um 7,2 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit und bestätigte damit Angaben der Fachzeitschrift "fvw". Dagegen legten dem Branchenmagazin zufolge alle anderen großen Anbieter zu. Marktführer TUI hielt mit einem Umsatzplus von 3,7 Prozent seine Spitzenposition. Die Jahresumfrage der "fvw" stützt sich auf Angaben der Unternehmen.

Die Cook-Führung sei dennoch mit dem Ergebnis in Deutschland sehr zufrieden, weil der Betriebsgewinn stabil geblieben sei, sagte Finanzvorstand Ludger Heuberg. "Unsere Profitabilität hat sich klar verbessert", sagte er. Konkrete Zahlen wolle Cook nicht nennen. Das Ergebnis der Fluggesellschaft Condor habe sich stark verbessert. Mit den Ergebnissen der Reiseveranstalter sei Cook nicht zufrieden. Vor allem Neckermann hat nach Branchenschätzungen Gewinn eingebüßt.

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