In Deutschland wächst der PR-Spezialist einstellig
Agentur Weber Shandwick erholt sich langsam von Werbekrise

Die Werbekrise der vergangenen Jahre ist allmählich überwunden, auch die PR-Agentur Weber Shandwick wächst wieder. Das Geschäft stehe auf soliden Füßen, die Märkte seien aber noch immer hart, sagt Europachef Rolf Olsen.

sfu KÖLN. Die Agentur soll nun nach dem Willen ihres Chefs organisch wachsen, vor allem in Skandinavien und den mittel- und osteuropäischen Staaten. Zukäufe seien eher unwahrscheinlich: „Die Zeiten für Übernahmen sind vorbei.“ Der Zahl der internationalen Etats will Olsen deutlich steigern.

Weber Shandwick gehört zur weltweit drittgrößten Werbeholding Interpublic und weist in Deutschland Branchenkennern zufolge ein Honorarvolumen von knapp unter 17 Mill. Euro auf. Genaue Zahlen nennt die Agentur wegen des Sarbanes-Oxley-Gesetzes nicht. Laut Deutschlandchefin Astrid von Rudloff ist der Umsatz in Deutschland einstellig gewachsen.

Sowohl beim Honorarumsatz, als auch bezogen auf das Wachstum haben andere Agenturen die Nase vorn. Laut „Pfeffers PR-Ranking“ ist im vergangenen Jahr vor allem die Düsseldorfer Hering Schuppener Gruppe stark gewachsen. Marktführer in Deutschland ist die Omnicom-Tochter Pleon.

Preisdruck seitens der Kunden und immer komplexere Aufgaben bestimmen die Lage in der PR-Branche. Der PR-Markt ist stark fragmentiert, die Konkurrenz hoch. Außerdem verlangen die Kunden detaillierte Nachweise über den Erfolg der Kommunikationsmaßnahmen. „Nur in der Öffentlichkeit vorzukommen reicht nicht mehr, es geht auch darum wo und wie“, sagt Volker Nickel, Geschäftsführer des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).

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