Inside: Deutsche Post
Heuschrecken-Fehlalarm

Die Deutsche Post im Visier der „Heuschrecken“ – ein Szenario, das sich vortrefflich für Börsen-Spekulationen eignet. Zumal die Post scheinbar schwächelt.

DÜSSELDORF. Nach milliardenschweren Übernahmen steckt der Konzern mitten in der Konsolidierung. Die Ergebnisentwicklung lässt Wünsche offen. Die Aktie dümpelt dahin. Hat sich Post-Chef Klaus Zumwinkel mit der Internationalisierung und dem Ausbau zum Komplettanbieter in der Logistik überhoben?

Analysten rechnen bereits vor, dass die Post in Einzelteilen mehr Wert sei als in ihrer Gesamtheit. Lauern nun Finanzinvestoren auf ein Schnäppchen? Zumwinkel kennt darauf nur eine Standardantwort: „Alle Investoren sind willkommen, egal welches Etikett man darüber legt.“ Denn jeder neue Investor steigert den Börsenkurs.

Angeheizt werden die Spekulationen durch den Einstieg des Investors Blackstone bei der Telekom. Dort leitet der Post-Chef den Aufsichtsrat. Hat er bereits gute Erfahrungen mit dem neuen Aufsichtsratsmitglied Blackstone gemacht? Oder nimmt er die Minderheitsbeteiligung nicht ernst genug? Was beabsichtigt Blackstone eigentlich?

Deren Beteiligung von 4,5 Prozent an der Telekom ist nicht eben das, was man unter einem Übernahme-Coup versteht. Handeln die Finanzprofis als „normale“ institutionelle Investoren und setzen auf die unterbewertete Telekom-Aktie? Oder haben sie langfristige Pläne und wollen schon einen Fuß in die Tür setzen? Blackstone schweigt. Sicher aber scheint: Blackstone hält die Telekom für eine gute Anlage.

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