Inside: IDS Scheer
Überleben in der Mitte

Konsolidierung – das bedeutet gemeinhin, dass die Großen und die Nischenanbieter überleben und die Mitte wegstirbt. Doch es gibt Ausnahmen.

FRANKFURT. Das Saarbrücker Software- und IT-Beratungshaus IDS Scheer gehört dazu. Mit fast 320 Millionen Euro Jahresumsatz im vergangenen Jahr zählt das Unternehmen eher zu den mittelgroßen IT-Dienstleistern in Deutschland, hat derzeit aber so gute Wachstumsaussichten wie selten zuvor. Und doch gibt es offene Fragen.

IDS Scheer unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von anderen IT-Beratern und -Dienstleistern. Mit dem Produkt Aris haben die Saarbrücker eine eigene Softwarelösung, noch dazu eine, die auf einen äußerst fruchtbaren Nährboden trifft. Aris wird vor allem im Umfeld der Firmensoftware SAP vertrieben und hilft den Unternehmen, die Abläufe des Tagesgeschäfts besser mit denen der Datentechnik zu harmonisieren. Das spart Geld und Zeit, und das kommt gut am Markt an.

Die jüngsten Zahlen sprechen für sich. Der Verkauf von Aris wuchs im zweiten Quartal um 41 Prozent. Zusammen mit den danach folgenden Service- und Wartungsaufträgen trägt das Aris-Geschäft mittlerweile 32 Prozent zum IDS-Gesamtumsatz bei.

Eine Kooperation mit dem SAP-Rivalen Oracle soll nun zusätzlichen Schwung bringen. Doch hier ist das erste Fragezeichen zu setzen. Zwar ist es zweifellos richtig, die Vertriebsbasis für Aris zu verbreitern. Schließlich betreiben die meisten Firmenkunden nicht nur Programme des Marktführers SAP, sondern parallel dazu auch Software der Konkurrenz. Zudem wird die Partnerschaft mit Oracle die Aufmerksamkeit stärker auf das Angebot von IDS Scheer lenken.

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