Insiderbericht: InBev will Oriental Brewery zurückkaufen

Insiderbericht
InBev will Oriental Brewery zurückkaufen

Im Jahr 2009 hat die weltgrößte Brauerei InBev den südkoreanischen Konzern Oriental Brewery veräußert. Nun plant der Bierriese den Rückkauf. Der Deal soll bald abgeschlossen werden – sicher ist aber noch nichts.
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Hongkong/New YorkDie weltgrößte Brauerei Anheuser-Busch InBev will Insiderinformationen zufolge den südkoreanischen Konzern Oriental Brewery für mehr als 4,5 Milliarden Dollar zurückkaufen. Das belgische Unternehmen verhandele mit den Eignern, den Finanzinvestoren KKR und Affinity Equity Partners, über die letzten Punkte einer Vereinbarung, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag von Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Ziel sei ein Abschluss noch im Januar. Die Gespräche könnten aber noch scheitern.

Der Hersteller von Budweiser, Beck's und Stella Artois hatte Oriental Brewery 2009 an KKR für 1,8 Milliarden Dollar veräußert. InBev benötigte damals das Geld für die im Jahr zuvor getätigte Übernahme des US-Bierproduzenten Anheuser-Busch. KRR verkaufte später die Hälfte von Oriental Brewery an Affinity. InBev hatte sich allerdings ein fünfjähriges Rückkaufrecht zu fixen Konditionen gesichert.

AB InBev, KKR und Affinity lehnten Stellungnahmen ab. Bei Oriental Brewery war zunächst niemand zu erreichen.

Die 1952 gegründete Oriental Brewery (OB) stellt einige von Koreas beliebtesten Biersorten her, darunter die Marken OB, Cass und Cafri Lager. Asien ist für Bier-Brauer derzeit hochattraktiv. Der rund 190 Milliarden Euro schwere Markt wächst etwa doppelt so schnell wie anderswo. Das führt zu einem verschärften Wettbewerb, der Fusionen und Übernahmen nach sich zieht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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