Insolvente Fluglinie
American Airlines bleibt in den Miesen

Das Jahr fängt für American Airlines nicht gut an. Die insolvente Fluggesellschaft muss im ersten Quartal einen Verlust von 1,7 Milliarden Dollar verbuchen - im Vorjahresquartal lag das Minus bei 436 Millionen Dollar.
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Fort WorthDie insolvente US-Fluggesellschaft American Airlines kommt auf keinen grünen Zweig. Im ersten Quartal fiel beim Mutterkonzern AMR erneut ein hoher Verlust an von unterm Strich 1,7 Milliarden Dollar. Grund waren hauptsächlich Belastungen aus dem laufenden Umbau des Unternehmens. Erschwerend kamen gestiegene Spritpreise hinzu, wie die drittgrößte Fluggesellschaft des Landes am Donnerstag erklärte.

Im Vorjahreszeitraum hatte American Airlines 436 Millionen Dollar verloren. Ohne die hohen Belastungen aus der Insolvenz, so rechnete der Konzern vor, hätte sich der Verlust zu Jahresbeginn indes halbiert. Denn die Zahl der Passagiere legte zu, gleichzeitig konnte American Airlines wie die Konkurrenz höhere Ticketpreise durchsetzen. Der Umsatz verbesserte sich in der Folge um neun Prozent auf rund 6,0 Milliarden Dollar.

Zum AMR-Konzern gehört neben American Airlines auch die Regionalfluglinie American Eagle. Die gesamte Gesellschaft hatte im November Insolvenz angemeldet. Der Betrieb geht aber weiter und das Management rechnet damit, dass ein Neustart gelingt. Zu den Partnern von American Airlines gehört Air Berlin. Beide sind Mitglieder im Luftfahrt-Bündnisses Oneworld Auch andere große US-Fluglinien hatten sich schon durch eine Insolvenz gequält und schreiben heute wieder Gewinne. American Airlines will zum einen seine überalterte Flotte erneuern und hat darum eine Großbestellung bei Airbus und Boeing laufen. Zum anderen soll Personal abgebaut werden. 13.000 Jobs stehen auf der Kippe.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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