Insolvenz von Salamander und Garant löst Unruhe in der Schuhbranche aus
Ex-Adidas-Chef Jäggi will Salamander kaufen

Der ehemalige Adidas-Chef René Jäggi bemüht sich um die Rettung der insolventen Schuhkette Salamander. Nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ verhandelt Jäggi in dieser Woche mit dem Salamander-Insolvenzverwalter Hendrik Hefermehl.

HB STUTTGART. Dies bestätigte Jäggi der „Stuttgarter Zeitung“. Der Vorstandsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern hatte sich schon vor zwei Jahren um einen Einstieg bei Salamander bemüht, schreibt das Blatt in seiner Dienstagausgabe. Damals kam Jäggi nicht zum Zug, weil die Salamander AG ihre Schuhsparte zum 1. Oktober 2003 an die Garant Schuh & Mode AG verkaufte.

Seit einer Woche sind sowohl Garant als auch Salamander insolvent. Die Insolvenz von Salamander und Garant löst Unruhe in der Schuhbranche aus. Am Donnerstag beginnt in Düsseldorf die GDS, die größte Schuhmesse der Welt. „Die GDS ist eine Ordermesse“, sagt Philipp Urban, der Geschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Schuhindustrie. Er befürchtet, dass die Industrie aus Angst vor Zahlungsschwierigkeiten bei Salamander und Garant ihre Lieferungen zurückhalten könnte.

Auf der Messe wollen die Fabrikanten ihre Kollektionen verkaufen, dass heißt sie brauchen Zahlungsgarantien, sagt Urban dem Blatt. Das bringe die Insolvenzverwalter von Salamander und Garant natürlich schwer unter Druck.

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