Insolvenzverfahren soll beantragt werden
Trump-Hotelkette arbeitet an Umschuldung

Der amerikanische Milliardär Donald Trump muss wohl die Kontrolle über seine vom Bankrott bedrohten Kasinos aufgeben. Trump Hotels & Casino Resorts will nach eigenen Angaben im September ein Insolvenzverfahren beantragen.

HB NEW YORK. Das Insolvenzverfahren soll im Rahmen des Kapitel Elf des US-Insolvenzrechts erfolgen, das eine Weiterführung und Sanierung eines Unternehmens ermöglicht. Trump Hotels habe mit einer Sparte der Credit Suisse First Boston (CSFB) und mit mehreren großen Anleihebesitzer-Gruppen eine Grundsatzvereinbarung über eine groß angelegte Umschuldung und Restrukturierung getroffen.

Die Gesellschaft kontrolliert mehrere Spielkasinos. Trump Hotels dient den Spielkasinoaktivitäten von Donald Trump und hat mit dessen riesigen anderen Immobilienaktivitäten nichts zu tun.

Sollte der Rekapitalisierungsplan abgeschlossen werden, würde Trump Hotels die Schulden von 1,8 Mrd. Dollar auf 1,25 Mrd. Dollar reduzieren und die Zinsen dabei von zwölf Prozent auf 7,875 % senken. Die jährlichen Zinsbelastungen würden um 110,2 Mill. Dollar reduziert. Trump und die CSFB würden insgesamt 400 Mill. Dollar in die rekapitalisierte Gesellschaft investieren. Trump soll 55 Mill. Dollar beisteuern.

Der Mehrheitsanteil von Donald Trump an der Trump Hotels würde auf 25 % reduziert. Er würde Verwaltungsratsvorsitzender der reorganisierten Gesellschaft und würde seinen Namen im Rahmen eines kostenlosen Lizenzabkommens zur Verfügung stellen.

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