Interesse an denkmalgeschützen Wohnungen
Vivacon verdoppelt Wohnungsbestand

Die Kölner Immobiliengesellschaft Vivacon hat ihren Wohnungsbestand durch Zukäufe fast verdoppelt. Besonderes Interesse hat das Unternehmen an unsanierten, denkmalgeschützten Wohnungen, weil es sich durch die rechtlichen Bestimmungen damit zusätzliche Einnahmen sichert.

HB FRANKFURT. Mit dem Kauf von 1 391 Wohneinheiten in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen und Thüringen stieg der Immobilienbestand auf über 2 800 Wohnungen, wie das im SDax gelistete Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Mitte November noch hatte Vivacon für rund 180 Mill. Euro gut 5 100 Wohnungen verkauft. Zum Preis für die nun gekauften Immobilien machte das Unternehmen keine Angaben.

Vivacon kauft denkmalgeschützte Wohnungen, um sie zu modernisieren und anschließend per Erbbaurecht zu veräußern. Damit nimmt die Firma nicht nur den Verkaufserlös ein sondern sichert sich auch stetige Einnahmen aus dem Erbpachtzins. Erst kurz vor Weihnachten hatte die Kölner Firma angekündigt, ihre Ziele für 2006 zu übertreffen und ein Nachsteuerergebnis von mindestens 40 Mill. Euro in Aussicht gestellt. Bislang hatte Vivacon erwartet, 2006 einen Überschuss von 38 Mill. Euro nach 24,6 Mill. im vorangegangenen Jahr zu erreichen.

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