Internet-Immobilienportal: Springer AG will SeLoger von der Börse nehmen

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Springer AG will SeLoger von der Börse nehmen

Die Springer AG will ihr französisches Unternehmen SeLoger von der Börse nehmen. Die letzten Anteilseigner sollen eine Zwangsabfindung erhalten. Den Antrag dafür werde in Kürze eingereicht, sagte ein Springer-Sprecher.
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Frankfurt/ParisDerzeit liegen noch 1,3 Prozent des Medienunternehmens SeLoger, das im Internet eine Immobilienportal betreibt, bei anderen Aktionären.

Der im MDax notierte Springer-Konzern bemühte sich mehr als ein halbes Jahr lang um SeLoger und hatte nach anfänglichem Widerstand aus Frankreich ihr Übernahmeangebot auf insgesamt gut 600 Millionen Euro aufgestockt. SeLoger ist für Verlagschef Mathias Döpfner ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einem europäischen Netz von Online-Rubrikanzeigen und passt gut zu Springers Immobilienbörse Immonet.

Die Berliner konzentrieren sich seit einigen Jahren auf den Ausbau ihrer Internet-Aktivitäten. In diesem Bereich rechnet sich der Konzern mehr Wachstumschancen aus, da immer mehr Leser und Werbekunden dem reinen Printgeschäft den Rücken kehren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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