Intersport
Schnee und kaltes Wetter retten den Sporthandel

Die deutschen Sporthändler atmen auf, denn in den vergangen Wochen haben die Käufer die Geschäfte regelrecht gestürmt. „Der Wettergott hat diesmal mitgespielt. Mit Schnee vor Weihnachten und kalten Tagen zum Jahresende ist der Dezember hervorragend gelaufen“, sagte Intersport-Chef Klaus Jost dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. „Nach dem verkaufsstärksten Tag, dem vergangenen Samstag, können wir in diesem Jahr die Nulllinie noch erreichen“, betonte der Intersport-Manager.

Die Branche hat eine Belebung nach dem katastrophalen letzten Winter dringend nötig. Weil es selbst im Hochgebirge kaum Schnee gab, lag die Skiausrüstung im Januar und Februar wie Blei in den Regalen von Produzenten und Händlern und konnte nur mit großen Rabatten verkauft werden. Der Fachhandelsverbund Intersport, mit über 50 Prozent Marktanteil am Wintersportgeschäft in Deutschland, wurde davon besonders hart getroffen. In den ersten beiden Monaten des Jahres ist der Umsatz um fast ein Fünftel eingebrochen. Bis Ende November lief in der Wintersportsparte ein Umsatzminus von sogar fast 30 Prozent auf.

In Schwierigkeiten kamen allerdings auch die Skihersteller. So warnte die börsennotierte finnische Amer-Group jüngst, die Wintersport-Sparte des Konzerns werde dieses Jahr wegen des letzten warmen Winters in die roten Zahlen rutschen. Zu Amer gehören bekannte Skimarken wie Atomic und Salomon.

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