Investitionen sollen gesichert werden
Land Hessen beteiligt sich an Flughafen Hahn

Die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH (FFHG) bekommt ab 2005 einen neuen Gesellschafter. Das Land Hessen steigt bei dem Billigflieger-Airport ein. Fraport senkt seinen Anteil.

HB FRANKFURT. Hessen werde 2005 mit einer Einlage von 20 Millionen Euro als Gesellschafter einsteigen, teilte die FFHG am Montag mit. Der Flughafenbetreiber Fraport werde danach seinen Anteil von derzeit rund 73 auf 65 Prozent an dem Flughafen senken. Die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz sollen künftig je 17,5 Prozent halten.

Um Investitionen für den Flughafen Hahn im Hunsrück zu sichern, verpflichten sich die drei Gesellschafter, der FFHG von 2005 bis 2009 insgesamt 42 Millionen Euro Kapital zuzuführen. Darin sei die Einlage Hessens von 20 Millionen Euro bereits enthalten.

Als Gesellschafter werde Hessen einen Beitrag zum Ausbau des Flughafensystems der beiden Airports Frankfurt/Main und Frankfurt-Hahn leisten, sagte der Hessische Staatsminister Jochen Riebel. Für die Entwicklung des Luftverkehrs im Rhein-Main-Gebiet sei eine enge Kooperation der beiden Flughäfen eine entscheidende Voraussetzung, ergänzte Riebel. Der frühere Militärflughafen Hahn ist mehr als 100 Kilometer von Frankfurt entfernt.

Im vergangenen Jahr beförderte der Flughafen Hahn über 2,4 Millionen Passagiere, 67 Prozent mehr als im Vorjahr. An Fracht wurden dort 2003 knapp 160 000 Tonnen umgeschlagen. „Im gesamten Jahr erwarten wir 3,6 Millionen Passagiere und 180 000 Tonnen Fracht“, sagte Hahn-Geschäftsführer Jörg Schumacher für 2004 voraus.

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