Iren ordern für Milliardensumme bei Boeing
Ryanair will höhere Gewinne einfliegen

HB LONDON. Ryanair bewertet seine Geschäftsentwicklung zuversichtlicher: Der irische Billigflieger erhöhte am Freitag seine Gewinnprognose. Im Gesamtjahr peilt Ryanair nun einen Nettogewinn von 335 Mill. Euro an. Dies wäre ein Plus von elf Prozent. Zuvor sollte Ryanair nur fünf bis zehn Prozent mehr verdienen. Auch seine Passagierprognose erhöhte Ryanair. Der Durchschnittsertrag pro Passagier werde um etwa fünf Prozent sinken und nicht wie zuletzt befürchtet um fünf bis zehn Prozent.

Seinen Ausblick auf den Winter bezeichnete Ryanair weiter als vorsichtig. In diesem Winter werde das Unternehmen 106 neue Flugrouten und mit Marseille und Bremen zwei neue Niederlassungen starten. Ryanair habe die Kerosinkosten für das vierte Quartal bei durchschnittlichen Kosten von 73 Dollar je Barrel abgesichert. Das sei weniger als ursprünglich angenommen, erklärte O'Leary. Der Ryanair-CEO rechnet mit einem anhaltenden Preisdruck durch die Wettbewerber.

Ryanair kündigte zudem an, weitere 32 737-800 Maschinen vom US-Hersteller Boeing zu kaufen und damit eine vorher vereinbarte Option auszuüben. Der Auftrag hat einen Listenpreis von umgerechnet rund 1,8 Mrd. Euro. Die Maschinen sollen ab Anfang 2008 ausgeliefert werden. Bislang habe Ryanair damit insgesamt 281 Boeing 737-800 bestellt.

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