Jack Daniel's Whiskey-Brennerei steckt Millionen in die Expansion

Jack Daniel's ist auf Expansionskurs: Die historische Whiskey-Brennerei in Lynchburg wird ausgebaut. Immer mehr Touristen kommen in die US-Kleinstadt – und immer mehr Whiskey soll die globale Nachfrage befriedigen.
Die älteste registrierte Brennerei in den USA wird mit einer Millioneninvestition ausgebaut. Quelle: Imago
Jack Daniel's

Die älteste registrierte Brennerei in den USA wird mit einer Millioneninvestition ausgebaut.

(Foto: Imago)

NashvilleDie historische Jack-Daniel's-Brennerei im US-Staat Tennessee wird großzügig ausgebaut. Die 140 Millionen Dollar (rund 124 Millionen Euro) teure Investition solle die große globale Nachfrage nach der Whiskey-Marke decken helfen, verkündete Gouverneur Bill Haslam am Mittwoch. Das Geld wird demnach in die Errichtung zweier Kneipen und den Ausbau der Flaschenabfüllungsanlage gesteckt.

Auch die wachende Zahl der Besucher der Destillerie in der Kleinstadt Lynchburg soll durch die Mittel besser betreut werden. Nach Angaben von Behördenvertretern kamen im vergangenen Jahr mehr als 275.000 Touristen aus aller Welt. Dank der geplanten Expansion sei zudem mit der Schaffung von 30 neuen Stellen im Bezirk Moore County zu rechnen, hieß es.

Erst vor rund drei Jahren war die Brennerei für 103 Millionen Dollar ausgebaut worden. Damals kamen unter anderem Destillierapparate und Kneipen hinzu. Die Investition habe 94 neue Jobs geschaffen.

Die Brennerei gehört dem in Louisville in Kentucky ansässigen Konzern Brown-Forman. Sie ist die älteste registrierte Brennerei in den USA.

Diese Firmen füllen Deutschland ab
Platz 15: Hardenberg-Wilthen
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Mit Korn hat alles angefangen. Die Geschichte von Hardenberg-Wilthen geht bis ins Jahr 1700 zurück. Damals hieß das Unternehmen „Kornbrennerei Hardenberg“. In der heutigen Form wurde der Spirituosenkonzern im Jahre 1998 gegründet. Neben dem Korn verkauft Hardenberg-Wilthen unter anderem auch den Likor „Original Danziger Goldwasser“ und den Weinbrand „Wilthener“.

Umsatz (2014): 87,4 Millionen Euro

Platz 14: Brown-Forman Deutschland
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1996 ist Brown-Forman in den deutschen Markt eingestiegen. Zum Produktsortiment zählen die Whiskeys „Jack Daniel's“ und „Southern Comfort“, die Vodka-Marke „Finlandia“ und die Tequila-Marke „El Jimador“. In Deutschland beschäftigt der Konzern 100 Mitarbeiter. Weltweit arbeiten 4100 Menschen für Brown-Forman.

Umsatz (2014): 107,4 Millionen Euro

Platz 13: Beam Deutschland
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Zu den Klassikern von Beam Deutschland gehört der Bourbon „Jim Beam“ in all seinen Variationen. Das Portfolio des Unternehmens Beam Suntory beinhaltet unter anderem auch die Whiskeys „Maker's Mark“ und „Canadian Club“. Im vergangenen Jahr belief sich de Deutschland-Umsatz auf über 118 Millionen Euro.

Umsatz (2014): 118,7 Millionen Euro

Platz 12: Berentzen
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Der Apfelkorn von Berentzen ist das wohl bekannteste Produkt des Unternehmens. Trotz des bekannten Produkts steckte Berentzen 2008 in einer tiefen Krise. Nachdem sich die Eigentümerfamilie zurückgezogen haben, entstand im Geschäftsjahr 2008 ein Verlust von rund 22,5 Millionen Euro. Mittlerweile ist Berentzen aus dem Gröbsten wieder raus.

Umsatz (2014): 153,4 Millionen Euro

Platz 11: Diversa
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Über 160 Millionen Euro setzt der Spirituosenkonzern Diversa in Deutschland um. Der Cognac Remy Martin gehört zu den Premiumprodukten des Unternehmens. Auf der Homepage von Diversa wird er für seine verführerische Note reifer Sommerfrüchte gelobt.

Umsatz (2014): 163,5 Millionen Euro

Platz 10: Rola
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Im oberschlesischen Beuthen gegründet und nach den Zweiten Weltkrieg in Rottenburg an der Laaber neu aufgebaut, produziert Rola jährlich 50 Millionen Flaschen für Discounter in Deutschland. Größter Abnehmer der Spirituosen ist Aldi.

Umsatz (2014): 173,6 Millionen Euro

Platz 9: Semper idem Underberg
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Semper idem Underberg generiert mit gerade einmal 164 Mitarbeitern einen Umsatz von über 180 Millionen Euro. Bekanntgeworden ist das Unternehmen mit seinem gleichnamigen Magenbitter „Underberg“. Im Lauf der Zeit wurden neue Spirituosen hergestellt und zahlreiche Konkurrenten aufgekauft. 1972 erwarb Underberg das Unternehmen Gürtler sowie die Sektkellerei Schlumberger. Hinter den Produkten „Metaxa“, „Moskovskaya“ und „Pitu“ verbirgt sich ebenfalls Underberg.

Umsatz (2014): 181,1 Millionen Euro

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