Joint Venture in Planung
Lufthansa verbrüdert sich mit Air China

Die Lufthansa will sich die Tür zum chinesischen Markt weiter öffnen. Bereits zum Winterflugplan soll ein Joint Venture mit Air China an den Start gehen – und die Attacken von Emirates und Co. kontern.
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FrankfurtDie Lufthansa arbeitet künftig enger mit Air China zusammen. Ein entsprechendes Memorandum zur weiteren Vertiefung der kommerziellen Zusammenarbeit sei von Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Air-China-Präsident Song Zhiyong unterzeichnet worden, teilte die Fluggesellschaft am Montag mit.

Das Memorandum solle den Aufbau eines Joint-Ventures zwischen der Lufthansa und Air China vorbereiten. Die Lufthansa verspricht sich von dem Abkommen mit Air China einen optimaleren Zugang zum zweitgrößten Luftverkehrsmarkt nach den USA – und will damit besser gegen die arabischen Konkurrenten bestehen.

Dieses soll bereits zum Start des Winterflugplans Ende Oktober 2014 in Kraft treten. Lufthansa und Air China sind als Mitglieder der Star Alliance bereits seit einigen Jahren verbunden. Die größte deutsche Airline hatte bereits im Mai erklärt, eine tiefere Zusammenarbeit mit den Chinesen auszuloten.

Die Aussicht auf die tiefergehende Zusammenarbeit hat der Lufthansa am Montag Auftrieb verliehen: Der Kurs stieg im frühen Handel um 1,7 Prozent. „Die Nachricht wirkt sich positiv aus“, sagte ein Aktienhändler. „Wenn die Lufthansa sich so einen besseren Zugang in den Riesenmarkt China verschafft, wäre das natürlich gut für das Unternehmen - das hilft heute auch der Aktie“, ergänzte ein anderer Börsianer.

„Wir freuen uns, unseren Kunden, speziell in Europa und China, gemeinsam mit Air China künftig noch bessere Flugverbindungen und Services anbieten zu können“, erklärte Spohr am Rande des Staatsbesuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Peking. Durch die strategischen Partnerschaften mit führenden Airlines könnten die Fluggesellschaften der Lufthansa Group die vier größten Volkswirtschaften der Welt noch besser miteinander verbinden.

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  • Im Gegensatz zu den USA, die für uns nur noch als Absatzmarkt herhalten können, gibt´s in Russland und China ein enormes industrielles und Dienstleistungs-Potential für die nächsten Jahrzehnte.

    Wir sollten uns auch nicht von den USA auseinander dividieren lassen.

    Sowohl Putin als auch die chinesische Führung weiß, dass sie sich auf Deutschland verlassen können.

    Da ist der NSA-Abhörskandal war ein großes Ärgernis, aber im Endeffekt nützt das den USA herzlich wenig.

    Deutschland wird so oder so seinen Weg gehen; mit oder ohne die USA ...

    ... und das ist auch gut so!

  • ja, das sehe ich auch so.

    Wir sollten es uns wieder angewöhnen, dass wir mehr mit ehrlichen, arbeitsamen Nationen zusammenarbeiten. Hier liegt unsere Zukunft.

    Die Achse D-RUS-CN nimmt immer mehr Gestalt und wenn selbst Herr Gauck schon sagt "Jetzt reicht es aber langsam", dann sollten wir uns nicht als Verräter am eigenen Volk betätigen und die feidlichen Amis als unsere Freunde ansehen.



  • Das ist strategisch in jedem Fall einen Versuch wert ... Deutschlands Zukunft hängt an der weiteren Zusammenarbeit mit China, so viel ist mal sicher.

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