KaDeWe
Luxus-Kaufhäuser schreiben rote Zahlen

Die Luxus-Kaufhäuser um das Berliner KaDeWe werden internen Berechnungen zufolge am Ende des Geschäftsjahres ein Minus von rund sieben Millionen Euro auf dem Zettel stehen haben. Schuld sind die hohen Investitionen.

DüsseldorfDie Luxus-Kaufhäuser um das Berliner KaDeWe schreiben aufgrund hoher Investitionen rote Zahlen. Die aus dem Berliner Kaufhaus, dem Alsterhaus in Hamburg und dem Münchner Oberpollinger bestehende KaDeWe Group werde nach internen Berechnungen das am 30. September endende Geschäftsjahr mit einem Minus von rund sieben Millionen Euro abschließen, berichtete das Fachmagazin „TextilWirtschaft“ am Mittwoch. Im Vorjahr habe der Verlust bei 8,5 Millionen Euro gelegen. Im operativen Geschäft sei die KaDeWe Group aber in der Gewinnzone. Ein Sprecher des KaDeWe-Eigners Signa bestätigte die Angaben.

Die Eigner Central Group aus Thailand und Signa hätten die Investitionen im laufenden Geschäftsjahr auf 39,4 Millionen Euro hochgefahren, hieß es weiter. Die Central Group hält 50,1 Prozent an der KaDeWe Group, der Rest liegt bei Signa Retail, einer Firma des österreichischen Immobilien-Investors Rene Benko. Benko hatte Karstadt übernommen und die KaDeWe Group abgespalten. Er hatte sich auch um den Karstadt-Konkurrenten Kaufhof bemüht - doch die Kette ging im vergangenen Jahr an den nordamerikanischen Handelskonzern Hudson's Bay.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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