Kaffeehauskette: Starbucks verdient prächtig und baut globale Präsenz aus

Kaffeehauskette
Starbucks verdient prächtig und baut globale Präsenz aus

Dank zahlreicher neuer Läden ist der Gesamtumsatz bei der Kaffeehauskette Starbucks angestiegen. Weltweit liegt das Wachstum ohne Neueröffnungen bei 9 Prozent In Europa gestalten sich die Zahlen aber anders.
  • 3

Seattle Der Expansionskurs der Kaffeehauskette Starbucks hat dem Unternehmen im ersten Quartal des Geschäftsjahres ein Gewinnplus von zehn Prozent beschert. Starbucks tut sich in Europa vergleichsweise schwer. Während im Rest der Welt die Kunden regelrecht in die Läden geströmt sind, legten die sogenannten vergleichbaren Verkäufe in der Region Europa, Naher Osten, Russland und Afrika im ersten Geschäftsquartal nur um magere 2 Prozent zu.

Zum Vergleich: Weltweit betrug das Wachstum ohne Neueröffnungen 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das mäßige Wachstum war letztlich aber nur ein Schönheitsfehler. „Wir laufen auf Hochtouren“, stellte Konzernchef Howard Schultz am Donnerstag fest.

Dank zahlreicher neuer Läden stieg der Gesamtumsatz um 16 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Euro). Der Gewinn legte um 10 Prozent auf 382 Millionen Dollar (292 Millionen Euro) zu oder 50 Cent pro Aktie.

Im Vorjahresquartal hatte der Gewinn 346,6 Millionen Dollar (263,2 Millionen Euro) oder 45 Cent je Aktie betragen.

Nach den Worten von Schultz hat Starbucks niemals zuvor so gut verdient. „Starbucks baut seine globale Präsenz weiter aus“, sagte Schultz.

Alleine in den vergangenen drei Monaten kamen 241 neue Filialen hinzu, womit die Gesamtzahl jetzt bei 17 244 liegt. In Europa und den angrenzenden Gebieten sind es 1783. Zudem wird es immer populärer, Starbucks-Spezialitäten Zuhause zu genießen. Viele Sorten gibt es inzwischen abgepackt im Supermarkt zu kaufen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kaffeehauskette: Starbucks verdient prächtig und baut globale Präsenz aus"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Einige Ketten und Franchises ruinieren jedes Stadtbild. Statt Individualität zeigt man mit solchen Geschäften: Dieser Ort sieht leider aus wie jeder andere auf der Welt auch. Gott sei Dank ist es in Europa noch nicht ganz so schlimm wie anderswo. Die modernen asiatischen Großstädte mit den Hochhäusern und Malls sehen alle gleich aus. Zu den ruinösen Marken zählen neben den Luxus-Modemarken auch McDonalds und Starbucks.

  • Jetzt mal ehrlich. Starbucks ist eine von unendlich vielen Firmen. Wie und warum erhaelt sie so eine grosse Schlagzeile im HB?

  • Dass das was die als "Kaffee" verkaufen überhaupt in Europa getrunken wird, ist ein Zeichen beginnender Geschmacksverirrung der Europäer.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%