Kaffeeröster
Lavazza macht Gewinn dank Exporten

Der Kaffeeröster setzt verstärkt auf den US-Markt. Das scheint sich auszuzahlen: Lavazza konnte im ersten Quartal ein deutliches Plus erzielen. Nun will das Unternehmen weitere Länder erobern.
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LondonDer italienische Kaffeeröster Lavazza schreibt dank guter Geschäfte im Ausland wieder schwarze Zahlen. Trotz der Rezession auf dem Heimatmarkt stieg der Überschuss im Jahr 2012 auf rund 97 Millionen Euro nach neun Millionen Verlust im Jahr davor, wie die 1895 von der Lavazza-Familie gegründete Traditionsmarke am Freitag mitteilte. Dazu habe auch eine verstärkte Kontrolle der Kosten beigetragen. Fast die Hälfte der Konzernerlöse werde bereits im Ausland erwirtschaft. Lavazza plant, künftig auch Inder, Chinesen und Russen mit ihren Espresso-Produkten, Kaffeekapseln und Maschinen zu beliefern.

Lavazza kümmert sich seit einiger Zeit verstärkt um den US-Markt. Wie die Turiner Firma am Freitag bekanntgab, baute sie ihren Anteil am US-Röster Green Mountain Coffee Roasters auf acht Prozent aus. Zusammen mit dem Konzern brachte Lavazza im vergangenen Jahr eine spezielle Espresso-Maschine für US-Kunden heraus. Green Mountain produziert unter anderem Kapseln für Starbucks.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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