Kagermann sieht qualifiziertere Bewerber im Ausland
SAP will mehr im Ausland forschen

SAP will seine ausländischen Forschungsabteilungen erweitern. Konzernchef Kagermann verwies dabei auf die bessere Qualifikation der Bewerber. Eine Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland schloss er aus.

HB BERLIN.

Der Walldorfer Softwarekonzern SAP plant den Ausbau seiner Forschungsabteilungen im Ausland. «Der Mix ist wichtig, Walldorf sollte nicht so dominant sein, dass die anderen Länder nur untergeordnete Rollen spielen können», sagte Vorstandschef Henning Kagermann in einem Gespräch mit der «Welt am Sonntag». Eine nennenswerte Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland schloss Kagermann indes aus.

SAP bleibt dem deutschen Standort treu: Die strategische Planung und der Unternehmenssitz blieben in Deutschland, beruhigte der Konzernchef. «Wir werden nur im Ausland mehr einstellen als im Inland». 70 Prozent der Forschung- und Entwicklung werden dem Bericht zufolge hierzulande bewältigt. Mittelfristig sollen jedoch nur noch jeder zweite Entwickler in Deutschland arbeiten.

Kagermann begründete die Ausbau der Forschungsabteilungen im Ausland mit einer besseren Qualität der Bewerber und geringen Kosten. «Wenn wir weltweit unsere Mitarbeiter rekrutieren, haben wir natürlich größere Auswahl an guten Leuten», sagte der Vorstandschef weiter. Vor allem Indien habe deutlich aufgeholt.

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