Kakao teurer
Lebkuchenbäcker Lambertz rechnet mit Preiserhöhungen

Weihnachten wird teuer: Naschkatzen von Weihnachtsleckereien müssen in diesem Jahr mit Preiserhöhungen rechnen, so Printen- und Lebkuchenbäcker Lambertz. Die Preise für Kakao hätten sich verdoppelt, begründete der Geschäftsführer des Aachener Printen- und Lebkuchenbäckers Lambertz, Hermann Bühlbecker, am Mittwoch seine Erwartungen.

HB/dpa AACHEN. „Im Grunde genommen müsste es zumindest bei den schokolierten Produkten zu einer Preiserhöhung im Sortiment kommen“, sagte der Alleininhaber des Marktführers.

Nach Bühlbeckers Einschätzung müsste es zu einem Aufschlag von bis zu 6 Prozent kommen. „Die Frage ist jetzt natürlich: Wie wird der Handel diese Preiserhöhungen der Schokoladen- und Gebäckindustrie weitergeben?“, so Bühlbecker. Das werde sich im September zeigen, wenn Gebäcke wie Lebkuchen und Dominosteine in die Regale kommen.

Die Branche hoffe auf den großen Appetit der Leckermäuler. Die Hitzewelle habe ihr in den vergangenen Monaten zugesetzt. „Die Witterung war ein wesentlicher Problemfaktor für die gesamte Schokoladenindustrie, aber auch für die Gebäckindustrie, die mit Schokoladenüberzügen arbeitet“, sagte Bühlbecker.

Die kommenden Monate werden seiner Meinung nach über den Erfolg des Jahres entscheiden. „Insofern gehen wir mit großen Hoffnungen in das Herbst-Weihnachtsgeschäft und hoffen in den kommenden Monaten ein bisschen aufzufangen von dem, was in dem warmen Jahrhundertsommer an Süßwarenumsatz verloren gegangen ist“, sagte Bühlbecker. Die Lambertz-Gruppe erzielte 2001 rpt. 2001 einen Umsatz von 353,4 Millionen Euro. An sechs Standorten arbeiten 3300 Menschen.

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