Kampf gegen Wettbewerbsdruck
Toys R Us überrascht mit geringem Minus

Der zweitgrößte US-Spielwareneinzelhändler Toys'R'Us freut sich über einen deutlich kleineren Verlust im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2004/2005 als erwartet.

HB NEW YORK. Der unter massivem Wettbewerbsdruck stehende US-Spielwarenhändler Toys'R'Us wies am Montag für die drei Monate bis Ende Oktober ein Defizit von 25 Millionen Dollar oder zwölf Cent je Aktie nach 46 Millionen Dollar beziehungsweise 22 Cent im entsprechenden Vorjahreszeitraum aus. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von 15 Cent je Anteilsschein gerechnet.

Die zweitgrößte Spielwaren-Kette der USA hat mit einer noch laufenden Umstrukturierung auf den Preisdruck durch große Discounter wie Wal-Mart reagiert. Im August hatte das Unternehmen mit Sitz in Wayne im Bundesstaat New Jersey deshalb auch angekündigt, sich möglicherweise ganz aus dem Spielzeug-Markt zurückzuziehen und sich auf das wachsende Geschäft mit Baby-Ausstattungen zu konzentrieren.

Beim Gesamtumsatz verzeichnete Toys R Us im dritten Quartal ein Minus von 1,4 Prozent auf 2,21 Milliarden Dollar. Die im Branchenvergleich bedeutenden Erlöse von Geschäften, die seit mindestens einem Jahr geöffnet sind, sanken insgesamt um 1,7 Prozent. Der Umsatz mit Babyausstattung dagegen stieg auf dieser Berechnungsbasis um ein halbes Prozent.

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