Kampf um die Kunden zwischen Mobilfunk- und Festnetzanbietern verschärft sich
Vodafone rundet „Zuhause-Tarif“ mit Festnetznummer ab

Der Mobilfunkbetreiber Vodafone bietet Kunden seines „Zuhause-Tarifs“ künftig auch eine Festnetznummer an. Über die jeweils gültige Ortsvorwahl seien Abonnenten ab dem 13. Juni zu Festnetzpreisen zu erreichen, teilte das Unternehmen gestern mit.

sfu/Reuters DÜSSELDORF. Bisher wurden eingehende Gespräche eines Vodafone-Zuhause-Kunden noch als teurere Handy-Telefonate abgerechnet.

Für das Zuhause-Paket zahlen Nutzer ab 20 Euro monatlich. Darin enthalten sind tausend Minuten für Standardgespräche ins deutsche Festnetz. Jede weitere Minute kostet vier Cent. Die Preise gelten Unternehmensangaben zufolge für einen Radius von bis zu zwei Kilometern rund um die eigene Wohnung.

Seit Monaten bastelt Vodafone an seinem „Zuhause“-Angebot, der Konzern hatte es zur Cebit in Hannover offiziell vorgestellt.

„Mit dem Tarif versucht Vodafone, die klassischen Festnetzkunden zu erreichen“, sagt Marcus Sander, Analyst bei Sal. Oppenheim. Der Netzbetreiber habe sein Angebot damit sinnvoll abgerundet.

Auch andere Mobilfunk-Unternehmen versuchen derzeit, dem Festnetz Konkurrenz zu machen. Schon seit längerer Zeit vermarktet die Münchner O2 ihr Produkt Genion. Wie bei Vodafone bietet es neben dem Mobilfunkanschluss Verbindungen zu günstigen Festnetzpreisen im nahen Umfeld der Wohnung. Vor einer Woche kam zudem E-Plus mit seinem neuen Prepaid-Angebot Simyo auf den Markt. Kunden können für einen Einheitspreis von 19 Cent in alle Netze telefonieren. Bei der Deutschen Telekom kosten Festnetzgespräche in Ortsnetze zumeist zwischen 1,5 und 3,9 Cent pro Minute, am Wochenende sind sie in bestimmten Tarifen kostenlos.

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