Kauf der Kö-Galerie
Allianz geht auf der Kö shoppen

Die Allianz kauft die Düsseldorfer „Kö-Galerie“. Die Immobilientochter des Versicherungskonzern lässt sich das Einkaufszentrum von dem US-Investor Blackstone einiges kosten.
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Frankfurt/DüsseldorfDas Düsseldorfer Einkaufszentrum „Kö-Galerie“ gehört künftig dem Versicherungskonzern Allianz. Die Immobilientochter Allianz Real Estate zahlt nach eigenen Angaben vom Dienstag rund 300 Millionen Euro für die Shopping-Mall an der Königsallee.

Die „Kö“ gehört zu den meistfrequentierten Einkaufsstraßen in deutschen Städten. Die 20.000 Quadratmeter große Kö-Galerie mit 90 Läden auf drei Etagen hatte bisher dem US-Finanzinvestor Blackstone und dem Betreiber ECE gehört, der weiterhin das Management der Einkaufsmeile übernehmen soll. Zu dem Komplex gehören auch Büros („Kö-Höfe“) auf einer Fläche von weiteren 30.000 Quadratmetern.

Die Übernahme kommt nicht überraschend: Bereits im Janaur war bekannt geworden, dass die Immobilientochter der Allianz für das Einkaufszentrum bieten werde. Im Oktober 2013 hatte der für Mortgage Backed Securities (Hypothekenbesicherte Anleihen) zuständige Bereich der Commerzbank von Geboten für die Galerie berichtet, da die Schuldner eines 500 Millionen Euro Kredits, der an die mit der Liegenschaft verbundene Anleihe geknüpft sei, nicht zurückzahlen könnte. Fälligkeitstag war der 15. Oktober gewesen.

Versicherer sind gerade in Zeiten niedriger Zinsen stets auf der Suche nach gewinnbringenden Investitionen. Immobilien gehören seit vielen Jahren dazu. Die Allianz-Tochter betreut Gebäude im Gesamtwert von rund 30 Milliarden Euro. Auch in Einkaufszentren haben die Münchner bereits investiert, so gehört etwa die Hamburger Europa-Passage zum Bestand, aber auch die Skyline-Plaza in Frankfurt oder Shopping Malls in Paris, Rom oder Budapest.

Allerdings ist der Anteil, den Einzelhandelsobjekte am gesamten Portfolio bisher ausmachen, aus Sicht der Allianz noch zu gering. 2013 habe der Anteil bei etwa 15 Prozent gelegen, bis 2016 solle er sich auf rund 30 Prozent etwa verdoppeln, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag auf Nachfrage.

Agentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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