Kauf von Edag: Milliardär Helmig schlägt noch einmal zu

Kauf von Edag
Milliardär Helmig schlägt noch einmal zu

Die Edag, der größte europäische Ingenieur-Dienstleister für die Autoindustrie, hat einen neuen Eigentümer: Lutz Helmig, der sich erst vor einer Woche mit 25,1 Prozent an der Fluggesellschaft DBA beteiligt hat.

wb DÜSSELDORF. In seinen Zukäufen legt Helmig offenbar jene 1,5 Mrd. Euro an, die er im Herbst 2005 von der Medizintechnik- und Dienstleistungsgruppe Fresenius für seinen 94-Prozent-Anteil an dem Klinikbetreiber Helios erhalten hatte.

Über seine Beteiligungsgesellschaft Aton erwarb der Mediziner Helmig alle Edag-Stammaktien von den neun Gründerfamilien, von denen vier allein 85 Prozent der Anteile hielten. Über den Kaufpreis gab es keine Auskunft. Für die Edag, die mit 4 000 Mitarbeitern 560 Mill. Euro umsetzt, endet damit eine Phase der Unsicherheit. Denn einzelne Familienstämme waren schon seit längerem zerstritten. Erst im vergangenen November hatte die Prominenten-Bank im Edag-Aufsichtsrat unter Führung von Ex-Bahn- und Lufthansa-Vorstand Hemjö Klein das Feld geräumt, nachdem keine Einigung auf einen klaren Kurs zustande gekommen war.

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