Kaufhauskonzern in der Krise
Woolworth plant Abbau von Stellen

Nach dem Einstieg des britischen Finanzinvestors Argyll Partners könnte der Kaufhauskonzern Woolworth umgekrempelt werden. Massive Stellenstreichungen sind geplant.

HB FRANKFURT/DÜSSELDORF. Der Kaufhauskonzern Woolworth will in Deutschland 1 650 Stellen abbauen. Das geht aus einem Brief der Geschäftsführung an die Mitarbeiter hervor, aus dem die „Rheinische Post“ am Freitag zitiert. Ein Sprecher des Unternehmens sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt: „Wir werden keine Filialen schließen.“ Die Pläne zum Stellenabbau wollte er nicht kommentieren.

Hintergrund des Jobabbaus ist nach Informationen der Zeitung die Neuaufstellung des Konzerns nach dem Einstieg des britischen Finanzinvestors Argyll Partners. Die Stellen sollen in der Verwaltung und in den Filialen wegfallen: 1 650 Arbeitsplätze entsprechen fast einem Drittel der Vollzeitstellen bei Woolworth. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in Deutschland 12 000 Mitarbeiter und betreibt 337 Filialen.

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