Kaufhof
Vier Filialen stehen vor der Schließung

Sie sind nicht profitabel und werden es auch langfristig nicht sein - so lautet das Urteil über vier Filialen der Kaufhof-Kette, die in einem Jahr geschlossen werden. Bei Karstadt hingegen sollen die Häuser bleiben.
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Düsseldorf/KölnDie Warenhauskette Kaufhof schließt in einem Jahr vier Filialen mit insgesamt 228 Mitarbeitern. Das teilte die Galeria Kaufhof GmbH am Samstag in Köln mit. Betroffen sind die Häuser in Gießen, Köln-Kalk, Nürnberg-Afseßplatz und Oberhausen-City. „Wir werden gemeinsam daran arbeiten, sozialverträgliche Lösungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Filialen zu finden“, sagte Lovro Mandac, der Vorsitzende der Geschäftsführung, laut der Mitteilung.

Die vier Filialen seien nicht profitabel und hätten auch langfristig nicht das Potenzial dazu, hieß es zur Begründung. Kaufhof betreibt 109 Warenhäuser in mehr als 80 Städten in Deutschland, außerdem 15 Sporthäuser und 15 Warenhäuser in Belgien. Das Unternehmen hat 24.500 Mitarbeiter und machte im vergangenen Jahr 3,6 Milliarden Euro Umsatz. In Köln gibt es nach der Schließung, die im Juni 2012 ansteht, noch drei Häuser, in Oberhausen und Nürnberg je eines, in Gießen keines mehr.

Bei Konkurrent Karstadt scheint es hingegen besser zu laufen. Der Finanzinvestor Nicolas Berggruen will die Warenhauskette Karstadt behalten. „Über einen Verkauf denke ich nicht einmal nach“. Berggruen hatte Karstadt im Oktober 2010 nach monatelanger Zitterpartie übernommen. Das Unternehmen mit 120 Waren- und Sporthäusern hatte im Sommer 2009 zusammen mit der Mutter Arcandor Insolvenz anmelden müssen.

Im Mai hatte es Spekulationen gegeben, Berggruen könne die Luxus- und Sporthäuser von Karstadt teuer verkaufen, nachdem sie vom Karstadt-Stammgeschäft abgespalten worden seien. Berggruen sagte der „Bild am Sonntag“: „Es bleibt bei unserer Zusage: Die Karstadt-Häuser bleiben, die Mitarbeiter auch.“ Karstadt bewege sich in die richtige Richtung. „Die Chancen überwiegen bei weitem die Probleme.“

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Seit Jahren ist im Kaufhof Nbg Aufseßplatz nicht mehr viel los. Die drei Etagen sind unter der Woche sowie am Wochenende relativ leer. wohne hier seit 40 Jahren und sie Südstadt hat sich zu einem türkischen Basar verwandelt. Dementsprechend sieht es auch in der Gegend aus.Die meisten Deutschen Läden von der Christuskirche bis zur Schweigerstrasse haben bereits dicht gemacht.Friseure, Spielhallen Dönerläden Gemüseläden Wettbüros prägen das Bild.Verkehrsschilder sind völlig überflüssig, es wird überall geparkt.Politessen etc. selten zu sehen, und wenn dann sind sie gleich wieder verschwunden anstatt ständig present zu sein. Tatsache das Publikum verändert auch das Kaufverhalten ! Schade um den Kaufhof.

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