Kaum Dienstleistungen als Investition
Firmen beauftragen nahe Dienstleister

Meist beauftrage deutsche Firmen Dienstleister aus ihrer Region. Nur selten kommen ausländische Dienstleistungsunternehmen zum Zuge.

HB WIESBADEN. „Beim Kauf von Dienstleistungen ist die räumliche Entfernung zum Anbieter für die Unternehmen in Deutschland von großer Bedeutung“, zog das Statistische Bundesamt am Donnerstag als Fazit aus einer Befragung von 10 000 Unternehmen. „Daher suchen diese Unternehmen ihre wichtigsten Dienstleister auch nur selten im Ausland.“

Die befragten Unternehmen gaben 2003 rund 14 Prozent ihrer Umsätze oder 423 Milliarden Euro für Dienstleistungen aus. „Nur vier Prozent der nachgefragten Dienstleistungen dienen den Unternehmen als Investition (zum Beispiel Lizenzen). Der weitaus größte Teil (96 Prozent) wird zur Herstellung von Waren und Dienstleistungen im Unternehmen selbst benötigt oder weiterverkauft“, erklärten die Statistiker.

Den größten Anteil an den Dienstleistungskäufen haben mit 25 Prozent Transport- und Logistik. „Daneben spielen Miete, Pacht und operatives Leasing mit 16 Prozent sowie Marktforschungsleistungen mit 13 Prozent ebenfalls eine bedeutende Rolle.“ Computer-Dienstleistungen erreichen einen Anteil von acht Prozent. Meist bestehen die Geschäftsbeziehungen der Unternehmen mit den Dienstleistern seit mindestens einem Jahr.

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