Kein weiterer Billigflieger geplant
Aero Lloyd will wieder abheben

Der insolvente Ferienflieger Aero Lloyd wird unter dem Namen „Aero Flight“ neu starten. Dies sagte der frühere Miteigentümer Bogomir Gradisnik (82) am Dienstag in Oberursel bei Unterzeichnung seines Wiedereinstiegs in die Firma.

HB OBERURSEL. Gradisnik, der bis Ende der 90er Jahre Miteigentümer von Aero Lloyd war, will 20 bis 30 Millionen Euro investieren und im kommenden Jahr mit 6 der ursprünglich 20 Maschinen den Flugbetrieb wieder aufnehmen. Damit seien rund 400 Arbeitsplätze gerettet.

Aero Lloyd mit 1400 Beschäftigten hatte im Oktober Insolvenz angemeldet, nachdem die Bayerische Landesbank als Haupteigentümerin den Geldhahn zugedreht hatte. Der österreichische Zweig der Airline wurde inzwischen von dem Ex-Rennfahrer Niki Lauda übernommen und bietet wieder Flüge an.

Gradisnik hatte Ende der 90er Jahre seine Anteile an Aero Lloyd verkauft, weil er mit dem damaligen Sanierungskonzept der Banken nicht einverstanden war. Dieser sah den Umstieg auf neue Airbus- Flugzeuge vor, die aber nach Meinung von Gradisnik für den Markt zu groß waren.

Bereits unmittelbar nach der Pleite im Oktober hatte der Insolvenzverwalter Gerhard Walter angekündigt, einen möglichst großen Teil der Aktivitäten von Aero Lloyd retten zu wollen. Die Ankündigung eines raschen Neustarts verzögerte sich aber mehrfach. Walter sagte zur Vertragsunterzeichnung, damit habe das Unternehmen wieder Zukunft.

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