Keine betriebsinternen Kündigungen geplant
Post schließt weitere Mini-Filialen

Die Deutsche Post wandelt eine Reihe weiterer kleiner Filialen im ländlichen Raum in Postagenturen um. Einige Hundert Filialen im ländlichen Raum würden derzeit in Postagenturen umgewandelt, sagte ein Sprecher der Deutschen Post am Dienstag in Bonn.

HB DÜSSELDORF. Die Lokalpolitiker in den betroffenen Regionen seien bereits über die Pläne des Konzerns informiert worden. Die Post könne nun binnen drei Monaten Partner für die Postagenturen suchen. Betroffen seien Filialen, die unter mangelnder Nachfrage litten. Die Standorte blieben dabei aber erhalten. Personal werde zudem nicht abgebaut: „Es wird keine Kündigungen geben“, betonte der Sprecher. Den betroffenen Mitarbeitern würden andere Aufgaben innerhalb des Konzerns angeboten.

Etwa 8000 der rund 13.000 Postfilialen werden bereits als Agenturen in Lebensmittelgeschäften, Schreibwarenläden oder Reisebüros betrieben. Durch die Einrichtung der Agenturen spart die Post gegenüber herkömmlichen Filialen, die von ihr selbst betrieben werden.

Die Post hatte der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post zugesagt, bis zum voraussichtlichen Ende ihres Briefmonopols im Jahr 2007 mindestens 108.000 Briefkästen bundesweit erhalten zu wollen und in jedem zusammenhängend bebauten Wohnbaugebiet mit mehr als 2000 Einwohnern eine Poststelle zu betreiben.

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