Keine Entspannung
Cockpit hält an Streiks fest

Die Lufthansa will den Piloten vorrechnen, welche Konsequenzen die neuen Tarifangebote für sie haben. Doch das will die Gewerkschaft Cockpit nicht als Teil der Verhandlung akzeptieren und hält die Streikdrohung aufrecht.
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FrankfurtDie Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hält ihre Drohung von weiteren Streiks bei der Lufthansa auch am Wochenende aufrecht. „Wir schließen nichts aus“, sagte Cockpit-Vorstand Jörg Handwerg am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Daran ändere auch die Ankündigung der Lufthansa-Spitze nichts, Anfang nächster Woche öffentlich eine detaillierte Variante des vor Monaten vorgelegten Tarifangebots zu präsentieren. Damit sollen Piloten die Möglichkeit haben, genau auszurechnen, welche Folgen der Lufthansa-Vorschlag für sie hat.

Die Gewerkschaft kritisierte den Vorstoß. „Es ist nicht hilfreich, wenn die Lufthansa Tarifverhandlungen über die Öffentlichkeit führt“, sagte Handwerg. Die Piloten hatten die Kranich-Linie in den vergangenen beiden Wochen dreimal bestreikt, zuletzt am Mittwoch in München. Die Gewerkschaft verleiht mit der Streikwelle ihrer Forderung nach Beibehaltung einer betriebsinternen Frührente für die 5400 Lufthansa-Piloten Nachdruck.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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