Keine Fristverlängerung
Konsortium scheitert beim Übernahmeversuch von Qantas

Die Übernahme der australischen Fluggesellschaft Qantas Airways durch das Käuferkonsortium Airline Partners Australia (APA) ist erst einmal gescheitert.

HB SYDNEY. Die Bieter, die 10,8 Milliarden australische Dollar (6,55 Milliarden Euro) offerierten, hatten es bis vergangenen Freitag nicht geschafft, den notwendigen 50-Prozent-Anteil zu bekommen, um ihr bereits fünf Monate altes Angebot noch weitere zwei Wochen aufrechterhalten zu können. Eine beantragte Fristverlängerung wurde von der zuständigen australischen Behörde nicht genehmigt.

APA erklärte Freitagnacht zunächst, dass die erforderlichen 50 Prozent nicht erreicht worden seien. Nur wenige Stunden später folgte aber die nächste Erklärung des Konsortiums, wonach nun doch ausreichend Anteile zusammen gekommen seien - allerdings nach Ablauf der Frist. Die Behörde indes akzeptierte dies nicht. Die Anteilseigner seien sich über den Fristablauf im Klaren gewesen, hieß es zur Begründung.

Qantas selbst hatte das milliardenschwere Übernahmeangebot der Finanzinvestoren im Dezember 2006 akzeptiert. Der Vorstand der Fluglinie mit dem Markenzeichen Känguru hatte seinen Aktionären die Annahme des Angebotes vorgeschlagen. Die 86 Jahre alte Qantas ist eine der wenigen weltweit operierenden Fluglinien, die in der Branchenkrise der letzten Jahre profitabel geblieben ist. Die Fluglinie ist einer der größten Besteller des neuen Airbus-Superjumbos A380.

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